Twitter hat sich weltweit etabliert. Jetzt wollen sie auch endlich Kohle mit der Geschichte machen. Nutzungsgebühren sollen kommen. Was demnächst kostenpflichtig sein soll, weiß „Twitter“ (Evan Williams, Vorstandsmitglied) noch nicht.
„Es wird dazu kommen, dass Sie ein Formular ausfüllen und uns Geld geben“, sagte Williams der Zeitung „Wall Street Journal“. „Wir arbeiten da gerade dran“, fügte der Mitbegründer des Internet-Unternehmens hinzu.
Das ist doch mal eine gute Einstellung. Wir wollen Geld,wissen aber noch nicht was wir dafür bieten.
Geplant ist möglicherweise die Einführung von Gebühren für besondere Dienste wie die Authentifizierung. Damit könnte sichergestellt werden, dass eine über Twitter verbreitete Information auch wirklich von dem angegebenen Absender stammt.
Das ist doch mal sinnvoll. Wie oft habe ich mich schon gefragt ob Betty aus Ohio in Wirklichkeit vielleicht Bernd aus Bochum ist?
Ich twittere im Moment eigentlich nur für den BB9Blog. Die Hälfte der Funktionen, mindestens, habe ich noch nicht verstanden und mich auch nicht damit beschäftigt. Twitter wird also im Leben keinen Cent von mir sehen. Und wenn die Firma erst einmal den Bann gebrochen hat und kostenpflichtige Angebote einführt, wird es auch der Anfang vom Ende sein. Dann ist die Modeerscheinung ganz schnell Geschichte. So zumindest meine Einschätzung als Twitter-Laie.
Ab 2010 wird die deutsche Regierung wahrscheinlich der Empfehlung der EU folgen und den bekannten Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln auch noch zusätzliches Bildmaterial aufdrücken. Operationen am offenen Herzen, mit Hinweis auf gesundheitliche Risiken, ist nur eines von vielen Motiven.


