Veröffentlicht in Fundstücke

Diskriminierung im Antrag auf den "kleinen Waffenschein"

Im Oktober 2002 führte Deutschland den „kleinen Waffenschein“ ein. Er ist unter anderem notwendig, um eine Schreckschuss-Waffe außerhalb der eigenen vier Wände bei sich zu tragen.
Wie die Medien berichten, sind die Anträge auf einen kleinen Waffenschein sprunghaft angestiegen. Als ich mir heute so einen Antrag anschaute, sprang mir etwas ins Auge…
antrag auf kleinen Waffenschein

Ich gehe davon aus, dass der Antrag im Jahr 2002 entworfen wurde. Nicht im Mittelalter. Und trotzdem geht man wohl davon aus, dass Männer bei einer Hochzeit nicht den Namen der Frau annehmen könnten.
In Zeiten, in denen man fast darüber diskutiert, ob man Salzstreuer oder besser Salzstreuerin sagen darf, scheint mir das doch sehr diskriminierend.
Vermutlich beantragen Feministinnen selten diesen kleinen Waffenschein, sonst wäre es doch schon mal deutlicher in den Fokus gerückt?

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