Veröffentlicht in Notizblog

Eine kleine Geschichte aus Musterdorf

Um die Anonymität der Personen zu bewahren, ändere ich ein paar Namen und Orte. Aber ansonsten hat es sich tatsächlich genau so zugetragen…

Musterdorf hat eine Versandapotheke, die auch vor Ort mit einem ganz klassischen „Ladengeschäft“ (…oder wie immer man das in dieser Branche auch nennt…) hat.
Da es ein bestimmtes Medikament aber online deutlich günstiger gibt, hat Max Mustermann aus Musterdorf in der Versandapotheke bestellt.
Gesagt, getan. Das Paket wurde aus Musterdorf zum „Start-Paketzentrum“ transportiert. Hierbei handelt es sich um eine Stadt, die etwa 80 Kilometer entfernt ist. Von dort wurde die Bestellung in das sogenannte „Ziel-Paketzentrum“ gebracht. Entfernung ungefähr 60 Kilometer.
Von dort gelang das Paket irgendwann im Postwagen und der nette Postbote stand vor der Tür von Max Mustermann. Er klingelte. Aber Max war nicht zu Hause….

Anstelle des Paketes bekam Max Mustermann eine Benachrichtigung: seine Sendung konnte er aus der Packstation in Musterdorf abholen.

Und was der eigentliche Witz an der ganzen Geschichte ist? Die Warenausgabe der Versandapotheke ist etwa 50 Meter Luftlinie von der Versandapotheke entfernt.

Verrückte Welt. Dabei könnte man die Umwelt schonen, Zeit und Kosten sparen, wenn man einfach die „Selbstabholung im Ladengeschäft“ als Alternative zum Versand anbieten würde. Oder noch einfacher: Kunden, die vor Ort nach dem Online-Preis fragen, die Ware direkt zum identischen Preis anbieten.

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