Veröffentlicht in Notizblog

Die Lehrerin im Porno gesehen: Privat ist nicht privat

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Svetlana T. unterrichtete an einem Elite-Gymnasium in St.Petersburg, als eine anonyme Quelle Schüler, Lehrer und Eltern auf ihren früheren Job aufmerksam machte: die sonst so züchtige Lehrerin drehte vor ihrer Tätigkeit Pornos.
Es waren Direktoren anderer Schulen, die darauf die Kündigung der Lehrerin forderten. Die Eltern ihrer Schüler hingegen starteten mittlerweile eine Kampagne, um die sie zurück zu bekommen.

Wirklich interessant sind aber die Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf diesen Bericht. Natürlich gibt es die obligatorischen „bei der wäre ich auch gerne Schüler“-Sprüche. Aber auch das „Russen-Bashing“ darf nicht fehlen: „…wie im Mittelalter.“.

Am stärksten finde ich aber die einhellige Meinung vieler Leser/innen, dass es sich hierbei um eine Privatsache der Lehrerin handeln würde und sie in ihrer Freizeit machen könne, was sie will.
Die gleichen Menschen haben sich an anderer Stelle auch darüber aufgeregt, dass Sarah Lombardi mit ihrem Ex-Freund in die Kiste gestiegen ist. Und es sind auch diejenigen, die Xavier Naidoo aufgrund seiner Kommentare über Deutschland und andere Themen, das musikalische Talent absprechen.

Klar, Svetlana T. ist ja auch so niedlich und unschuldig. In Deutschland wäre ein 55jähriger Lehrer bereits auf dem virtuellen Scheiterhaufen gelandet, weil er eben kein Privatmann mehr wäre, sondern ein ekelhafter Perverser.
Und ein Privatleben bekommt sowieso nur derjenige zugestanden, über den wir gerade nicht lästern können, weil es im Artikel Tittenbilder zu gucken gibt.

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