Veröffentlicht in Alltägliches, Aus den Nachrichten

#Berlin: Verlust des Glaubens an die Menschheit

Wer seit gestern Abend das Geschehen rund um den terroristischen Anschlag in Berlin verfolgt hat, muss einfach den Glauben an die Menschheit verlieren. Was dort geschah und wie Menschen darauf reagieren, ist ekelhaft und fühlt sich von allen Seiten schlichtweg falsch, nein, abstoßend und widerlich an.

Es deutet wohl darauf hin, dass so eine kranke Kreatur einen LKW-Fahrer erschossen hat, um danach mit seinem Fahrzeug willkürlich in die Menschenmenge zu fahren. Mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Und warum? Um der Welt klarzumachen, dass seine Religion und Weltanschauung irgendwie geiler sein soll, als alle anderen? Nein, das ist doch nur eine Ausrede. Ein Vorwand, um die eigene Mordlust zu befriedigen. Kleiner Penis, schwere Kindheit oder miese Gene, woher es auch kommen mag, diese religiösen Vorwände sind doch einfach nur erstunken und erlogen.
Und während diese Kranken durch die Welt ziehen und sich austoben, profitieren davon nur diejenigen, die sich in dieser, angeblich religiös begründeten, unterdrückenden Gesellschaft so wohl fühlen: Männer, die machen können was sie wollen. Steinigen, vergewaltigen, die Frau unterdrücken und sich am tollsten fühlen, egal wie hässlich die Fratze im Spiegel auch ist. Ein einfaches Leben, welches man einfach nicht wieder hergeben will. Macht ist geil.

Aber keine Sorge, die Paschas aus dem Morgenland, oder deren tolerierenden Nutznießer, sind doch nicht die einzigen Perversen auf der Welt.
Da hätten wir auch noch diejenigen, die sich sofort und öffentlich mitteilen müssen, dass sie es ja sofort gewusst haben.  Ja, mir war auch sofort klar, dass man nicht tausende und tausende von Menschen unkontrolliert ins Land einreisen lassen kann, ohne das sich darunter potentielle Amokläufer und Terroristen verstecken. Und man muss auch immer auf die Dämlichkeit derer hinweisen, die diese fahrlässige Entscheidung auch noch mit Klatschpappen am Bahnhof feiern. Aber es gibt für alles seine Zeit. Und Minuten nachdem unschuldige Menschen zu Tode kamen, ist das nicht die richtige Zeit.

Und natürlich hätten wir da auch noch die sogenannten „Gutmenschen“. Die machen sich Sorgen um die Fremdenfeindlichkeit, während die zerquetschten Körper noch warm auf der Straße liegen und das Blut auf den Asphalt tropft. Seid Ihr eigentlich noch ganz richtig im Kopf?
Normale Bürger, Geistliche, Politiker – wenn Ihr beim Anblick getöteter Menschen keine anderen Sorgen habt, als Angst um politische Schwingungen haben, begebt Euch besser in Behandlung. Ihr seid doch nicht weniger krank, als solche, die selbst am Steuer saßen oder ihn heimlich feiern.

Was mir auch gepflegt gegen den Strich ging: „Geht doch nicht gleich von Terror aus!“.
Warum nicht? Es gibt keinen rationalen Grund, nach einem solchen Ereignis nicht direkt von „Terror“ zu sprechen.
Gehen wir einfach mal davon aus, dass sich nicht nur ein Irrer, sondern 2, 3 oder 5 dazu entschlossen haben, an diesem Montagabend mit LKW`s in Menschenmengen zu fahren, mit Messern auf Passanten einzustechen oder wie auch immer Schaden anzurichten. Hört man von einem TERROR-Anschlag in Berlin, ist man gewarnt, vorsichtig und aufmerksamer gegenüber potentiellen Bedrohungen.
Sollte es sich später als tragischer Verkehrsunfall herausstellen: kein Problem. Dann war man halt unbegründet vorsichtig. Immer noch besser, als dem nächsten Irren direkt ins Messer zu laufen.
Spricht man aber von einem tragischen Verkehrsunfall, nehmen es die Menschen gar nicht so wahr. Das beruhigt zwar einige Klugscheißer, weil ihre politische Gesinnung nicht gefährdet wird, könnte im Falle von mehreren Anschlägen aber zahlreichen Menschen das Leben kosten.
Kurz gesagt: es schadet absolut niemanden, wenn man direkt in die höchste Warnstufe geht. Es stört nur solchen Realitätsverweigerern, denen Menschenleben im Endeffekt genauso scheißegal sind, solange sie ungestört ihre politische Gesinnung verteidigen können.

Kurz gesagt, ich gehöre vielleicht biologisch zu dieser Spezie – aber den Glauben an die Menschheit habe ich verloren.

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