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Muslimischer Feiertag in Deutschland

avaThomas de Maiziere ist eigentlich immer für einen genialen Spruch gut. Wenn er zum Beispiel nach einem Terroralarm das Volk mit den Worten beruhigt, die ganze Wahrheit würde sie nur verunsichern, dann weiß man: der Kerl versteht sein Handwerk einfach!?
Seine aktuelle Idee, die er aber nach massiver Kritik selbst schon wieder über den Haufen geworfen hat: es könnte ja bald mal einen muslimischen Feiertag in Deutschland geben.
Also nicht zwingend in ganz Deutschland, aber halt regional, wo viele Muslime leben.


Nun kann man die Mistgabel getrost im Stall lassen und niemand muss mit Fackeln durch die Straßen laufen. Solche Vorschläge kann man sich mal anhören, aber es muss erlaubt sein, sie scheiße zu finden.
1. Ist Deutschland tatsächlich seit Jahrhunderten christlich geprägt und deswegen ist es auch völlig in Ordnung, wenn man dieser Tradition geschuldet nur christliche Feiertage unter gesetzlichen Schutz stellt.
Andere Feiertage dürfen ja gefeiert werden, es gibt aber eben keinen freien Tag dafür.
2. Wäre das die erste Stufe davon, den Islam in Deutschland mit dem christlichen Glauben auf der gleichen Stufe zu stellen.  Und diesen Stellenwert muss sich der Islam in der Gesellschaft erst einmal verdienen.
Auf der einen Seite haben wir die Kirche, evangelisch wie katholisch, die in ganz Deutschland Einrichtungen wie Kindergärten, Seniorenheime, Hospize, Familien- und Lebensberatungen und…und….und betreibt.
Auf der anderen Seite haben wir die muslemischen Verbände, die es noch nicht einmal schaffen, eine vernünftige Demonstration gegen Terroranschläge auf die Beine zu stellen. Und wenn sie dann mal notgedrungen eine organisieren, dann kommt kaum jemand.


Das hat gar nichts damit zu tun, welcher Glaube der „Bessere“ ist. Es geht allein darum, welche Glaubensgemeinschaft sich so in die Gesellschaft einbringt, dass man deren Feiertage auch gesetzlich unterstützt. Und davon ist der Islam so weit entfernt, wie der IS vom Friedensnobelpreis.

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AfD im Bundestag: Eine Momentaufnahme

24. September 2017. Etwa sechs Millionen Menschen haben ihre Unzufriedenheit blau eingefärbt und am Ende ist die AfD die drittstärkste Kraft im Bundestag.
Und jetzt?

Blicken wir mal einige Jahre zurück…
Das war die Zeit, in der Deutschland das Thema „Internet“ bewegte. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel es ignorierte und sie noch von „Neuland“ sprach, feierten die Piraten mit diesem Thema überraschende Erfolge. Sie wurde DIE Partei, über die man überall sprach und die digitale Themen zur Diskussion brachten.

Jahre später ist es eines der Hauptthemen im Wahlkampf und von den Piraten ist kaum noch etwas zu hören.

In der Gegenwart sind Millionen Menschen nicht einverstanden damit, dass sich im Land unzählige (im Sinne von „nicht bekannt wie viele genau“) Menschen aufhalten, von denen wir gar nicht wissen, wer sie sind, woher sie kommen oder was genau sie in unserem Land vorhaben.
Darunter sind Männer, die Frauen unterdrücken, sie direkt in Flüchtlingsheimen schlagen, zur Prostitution zwingen, Drogen konsumieren und damit handeln.
Viel zu viele fallen durch Krimininalität, Vergewaltigungen und einige durch unangebrachte Forderungen und schlechtem Verhalten auf.
Darunter leiden nicht nur Deutsche, sondern auch diejenigen, die wirklich Schutz vor genau eben diesen Leuten suchten. Es leiden Juden, es leiden Homosexuelle und solche, die schon seit Jahren in Deutschland bestens integriert sind.
Von den Medien auf Linie gebracht wurde das Problem in Deutschland ignoriert, die „Gutmenschen“ verschlossen die Augen und lebten nach der Ice-Bucket-Challenge den nächsten Hype aus. So weit, dass bei verhärteten Fronten jeder zum Nazi wurde, der das Problem benannte.

Kurz nach 18 Uhr am besagten Wahl-Sonntag realisierte auch die Politik, dass die Prognosen stimmen: die AfD ist die drittstärkste Kraft in Deutschland.
Nur wenige Minuten später erklärt Angela Merkel, man müsse die Wähler der AfD und deren Anliegen ernst nehmen und man werde ihnen Lösungen bieten.

Wir hätten uns mit dem Einzug der AfD in den Bundestag gar nicht beschäftigen müssen, hätte man diese Menschen schon früher ins Boot geholt und sie nicht stattdessen ausgegrenzt. Aber leider handeln Politiker erst dann, wenn sie gezwungen werden. Und zwar nicht durch Proteste oder anderen Aktionen, sondern dann, wenn es um das geht, was ihnen heilig ist: die Macht.

Medien und „Gutmenschen“ jammerten gestern abwechselnd über das Ergebnis. Sie fluchten, verfluchten und verstanden die Welt nicht mehr, obwohl die Politik es schnell verstand. Es dauert ein wenig, bis das von da oben bis unten durchsickert und eine kleine Kehrtwende einsetzt.

Es wird an der CDU/CSU, der FDP und den Grünen liegen, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren.

Und dann?
Die AfD zerreibt sich an internen Machtkämpfen, verliert für die Protestwähler an Bedeutung und verabschiedet sich nach und nach von der großen Bühne.
Aber schon nach Merkels ersten Worten dürfte klar gewesen sein, dass sich „Protestwahl“ in Deutschland sehr wohl lohnt, denn zumindest bei der CDU/CSU setzte das sofortige Umdenken ein.

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Wer hat Schuld am Erfolg der AfD?

Drei Tage vor der Bundestagswahl ist die Frage schon allgegenwärtig. Aber spätestens ab Sonntagabend wird sie die Berichterstattung dann beherrschen:
wie konnte die AfD nur so erfolgreich werden?
Wenn man mal ganz sachlich und ehrlich ist, dann ist die Antwort so einfach zu finden.
Die etablierten Parteien, die Medien und diejenigen in der Gesellschaft, die nur noch zwischen „Gut“ und „Nazi“ unterschieden, tragen die Schuld.

Fakt ist, dass im Rahmen der Flüchtlingskrise alle einreisen durften, die an der Grenze standen. Neben Menschen, die um Leib und Leben fürchteten, kamen auch Kriminelle, IS Sympathisanten, Extremisten und solche, die einfach darauf aus waren, das deutsche Sozialsystem auszunutzen.

Wer es im Rahmen der „Refugees Welcome“-Hysterie wagte und auf dieses Problem versuchte aufmerksam zu machen, wurde von der Gesellschaft ausgegrenzt: NAZI!
Ohne Kompromisse. Gnadenlos.

Die Medien spielten hierbei mit. Anstelle von objektiver Berichterstattung wurde ganz bewusst Stimmung gemacht. Es gab kaum eine kritische Betrachtungsweise der Geschehnisse, aber dafür laufend Artikel mit Überschriften wie „Flüchtling hat Geld gefunden und es abgegeben“. In den sozialen Netzwerken antworteten Redaktionen bislang kaum auf Kommentare, doch plötzlich heizten die Online-Abteilungen die Stimmung an, indem sie versuchten Andersdenkende mit entsprechenden Antworten bloßzustellen.
Demagogie vom Feinsten.

Den Politikern an der Spitze gefiel das natürlich. Frei von jeglicher kritischen Berichterstattung konnten sie schalten und walten wie sie wollten. Und wenn man überlegt, wie oft Politiker Mist verzapfen, obwohl sie unter Beobachtung stehen, dann kann man sich ausmalen, was für ein wunderbares Leben es für sie nun sein musste.

Auch heute noch, wo einige Umstände durchaus schon realistischer betrachtet werden, herrscht noch die gleiche Stimmung: AfD-Wähler dämlich, Flüchtlinge alle gut, alles nur Einzelfälle, Deutsche vergewaltigen und morden auch, Merkel auspfeifen ist undemokratisch, AfD auspfeifen eine bürgerliche Pflicht.

Was macht also der Mensch, der in der Gesellschaft nur als „NAZI“ beschimpft wird und von den Medien vorgehalten bekommt, er wäre ja nur eine dämliche, braune Ratte, die doch gefälligst selbst verschwinden soll?
Er sucht sich woanders einen Ausweg. Und genau in dieser Situation kommt die AfD um die Ecke, öffnet sich für diesen Menschen und bietet einen Ausweg an: wir verstehen Eure Gedanken, wählt uns und wir sorgen dafür, dass das Problem gelöst wird.
Das die AfD personell gar nicht in der Lage ist, diese Probleme zu lösen, realisiert man in dieser Not nicht zwingend. Wie denn auch? Man wurde ja zuvor von der Öffentlichkeit und der Medienlandschaft in die Ecke gedrängt, steht mit dem Rücken zur Wand und muss irgendwas tun.

Also, wenn Ihr Euch fragt, warum die AfD wahrscheinlich als drittstärkste Kraft am Sonntag in den Bundestag einzieht, dann jammert uns nicht die Ohren darüber voll. Ihr habt alles dafür getan, damit es so kommt. Ja, IHR seid Schuld!